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Neue Mittelschule: ÖVP verhindert acht neue burgenländische Standorte
Eisenstadt, 26. Jänner 2010. – Das Burgenland bekommt für das kommende Schuljahr keine zusätzlichen Neue-Mittelschule-Standorte. Aufgrund der Weigerung der ÖVP, einer Aufhebung der derzeit geltenden 10-Prozent-Hürde zuzustimmen, konnten die acht Anträge burgenländischer Hauptschulen von der Approbationskommission des Unterrichtsministeriums nicht genehmigt werden. „Die Volkspartei hat eine Ausweitung des Modellversuchs aus rein parteipolitischen Gründen blockiert. Damit wurde nicht nur dem Bildungsstandort Burgenland Schaden zugefügt – auch für die betroffenen Eltern, Kinder und Lehrer an den acht Hauptschulen ist die Verhinderungspolitik der ÖVP ein Schlag ins Gesicht “, bedauert SPÖ-Klubobmann Christian Illedits.
Die Neue Mittelschule habe sich bewährt – an derzeit 28 burgenländischen Hauptschulen läuft der Modellversuch mit großem Erfolg. Wären die acht burgenländischen Anträge – St. Michael, Stegersbach , Pinkafeld, Kohfidisch, Großpetersdorf, Rust, SHS Neusiedl/See , Theresianum Eisenstadt – genehmigt worden, wäre das Burgenland mit einem Umsetzungsgrad von mehr als 90 Prozent fast flächendeckend mit Neuen Mittelschulen versorgt.
„Das Burgenland hat sich bei der Umsetzung der Neuen Mittelschule als Vorreiter in Österreich positioniert. Die ÖVP hat diese Dynamik aber von Anfang an hintertrieben, weil man die ideologischen Scheuklappen nicht abzulegen bereit war“, so Illedits.
Die SPÖ werde weiter darauf drängen, dass dieses wichtige Reformprojekt vorangetrieben wird. „Mittelfristig halten wir an unserem Ziel fest, die Neue Mittelschule an allen Hauptschulstandorten des Burgenlandes umzusetzen – denn diese Schulform garantiert ein Höchstmaß an individueller Förderung und Chancengleichheit für unsere Kinder“, betont Klubobmann Illedits.
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